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Debattenblog

Ein Projekt der Interventionistischen Linken & Friends

 

Das Internet ist voll von spannenden linken Publikationsorganen: auf unzähligen Homepages und Blogs, auf Facebook und Twitter wird tagtäglich eine wachsende Vielfalt von Einschätzungen, Analysen und Kontroversen veröffentlicht. Warum also noch ein weiterer Blog, diesmal von der Interventionistischen Linken?

Wir versprechen uns von dem Blog zweierlei: Zum einen soll er uns dabei helfen, unsere internen Debatten, die zur Zeit an vielen verschiedenen Orten geführt werden, ein Stück weit zu bündeln, zu strukturieren und innerhalb der Organisation transparent(er) zu machen – und damit auch eine breitere Beteiligung zu ermöglichen. Zum anderen wollen wir unserem Umfeld und einer interessierten linken Öffentlichkeit stärker als bisher einen Einblick ermöglichen, was in der IL gerade diskutiert wird – und zwar jenseits von geteilten Gruppenpositionen, Aufrufen oder den Statements einiger weniger Einzelpersonen, die öffentlich als IL-Mitglieder sprechen oder wahrgenommen werden. 

zum Blog: http://blog.interventionistische-linke.org

Sebastian Friedrich - Für eine »Neue Klassenpolitik«
Über die Notwendigkeit, die soziale Frage zu stellen, wird in der Linken gestritten. Doch was bedeutet eine Klassenpolitik »auf Höhe der Zeit«? »Neue Klassenpolitik« reflektiert zwei zentrale Einsichten: Rassismus, Geschlechterverhältnisse und Imperialismus haben wesentlichen Einfluss auf die Klassenverhältnisse - und Klasse entsteht im Kampf.

Andreas - »Wir können uns nicht befreien, wenn wir nichts dafür tun, dass sich andere befreien!«
Zum 50. Jahrestag des 2. Juni 1967 haben wir Andreas, ehemaliges Mitglied der »Bewegung 2. Juni« und von Anfang an bei der Interventionistischen Linken dabei, zu einem Gespräch getroffen. Im zweiten Teil des Interviews spricht Andreas über die Unterschiede zwischen damals und heute, die Notwendigkeit einer internationalistischen Haltung und die schwierige Suche nach einer neuen weltrevolutionären Strategie.

Barbara Imholz - Zurück in die Zukunft!
Der Ausgangspunkt der Debatte um G20 verfängt oftmals in der Behauptung, dass abstrakte Kapitalismuskritik die Menschen nicht erreiche und stattdessen konkrete, verständliche, alltagstaugliche Forderungen erhoben werden müssen, um die Notwendigkeit des Protests nachvollziehbar zu machen: Dies sei dann konkrete Kapitalismuskritik. Der folgende Beitrag behauptet anhand von vier strategischen Punkten das Gegenteil – und streitet für eine Re-Globalisierung unseres Antikapitalismus.

Redaktionsgruppe - Debatte: G20-Protest in Hamburg - Hoffnung und Rebellion?!
Internationalismus, neue globale Machtkonstellationen und die radikale Linke am Anfang eines neuen Zyklus der Kämpfe? Unser Call zur Diskussion um Rolle und Möglichkeiten des Gipfelprotests gegen die G20 im Juli in Hamburg

Redaktionsgruppe - Debatte: Klasse mit Differenz
Klassenpolitik mit Differenz? Unser Call zur Diskussion wie eine linke Klassenpolitik heute aussehen könnte.

Redaktionnsgruppe - Debatte: Aus linker Geschichte lernen?
Wichtige Jahrestage, einschneidende Ereignisse und die Frage nach der Aktualität linker Geschichte (nicht nur) für die IL – Unser Call »Aus linker Geschichte lernen?«

Mario Neumann und Sandro Mezzadra - Jenseits von Interesse und Identität
»Alle reden von Klasse«. Auch die deutsche Linke beißt sich an ihr die Zähne aus – und meint damit allzu oft nicht mehr als die Wiederbelebung des nationalen Wohlfahrtsstaates. Statt sich jedoch nostalgisch an überholte und schon damals ausschließende politische Koordinaten zu klammern, gilt es heute Klassenpolitik anders zu denken: Als eine bewegte Politik der Solidarität und des Gemeinsamen.

Anna Stiede - Für eine lebendige und leidenschaftliche Klassenpolitik
Der Kapitalismus greift zuletzt mit der Eroberung des Geistes erbarmungslos auf unsere Körper zu und trennt sie von unseren Leibern. Im Effekt machen wir uns selbst kaputt. Unsere Geschichten und Körper sind Kampffeld und wir sollten sie nutzen, um unsere eigene Verortung und Rolle in der gegenwärtigen Klassenzusammensetzung zu begreifen und zu politisieren. Sexualität, Liebe und wie wir soziale Beziehungen führen sind keine Nebenschauplätze, sondern können konkrete revolutionäre Praxis sein, um einen lebendigen Organismus zu schaffen, der von der Idee getragen ist, sich mit Menschen und Natur zu verfangen – um uns zuhause zu fühlen, um eine lebendige Klassenpolitik zu entfachen und uns die Zukunft zu erobern.

AG Soziale Kämpfe der Gruppe »PRISMA« - interventionistische Linke Leipzig - Für Ereignisse, die ihre Basis im Alltag suchen
iL goes G20 – Aber wie? Unsere Genoss*innen aus Leipzig haben aus Erfahrungen mit unseren früheren Großmobilisierungen und aus dem Nachdenken über die eigene Praxis eine solidarische Kritik geschrieben: Wie können Alltagskämpfe, bislang eher erwähnt als eingebunden, politisch mit Events à la G20-Protesten verknüpft werden?

Emily Laquer und Christoph Kleine - Für Ereignisse, die den Alltag unterbrechen
Ein Plädoyer für Ereignisse, die den Alltag unterbrechen und die fortwährenden Kämpfe für einen Moment stoppen. Für ungehorsame Massenaktionen und das Gefühl, Teil einer großen Bewegung zu sein, die sich selbst ermächtigt, über Grenzen hinwegsetzt und die radikale Linke in Zeiten von liberalem Kapitalismus und globalem Rechtsruck sichtbar macht. Kurz: Warum wir in Hamburg zusammenkommen.

Andreas - »Diese Bereitschaft zu sagen: Man muss jetzt handeln!«
Zum 50. Jahrestag des 2. Juni 1967 haben wir Andreas, ehemaliges Mitglied der »Bewegung 2. Juni« und von Anfang an bei der Interventionistischen Linken dabei, zu einem Gespräch getroffen. Im ersten Teil des Interviews spricht Andreas über die persönliche und gesellschaftliche Bedeutung des 2. Juni 1967, den Politikansatz der »Bewegung 2. Juni« und das Erbe dieser Zeit.

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