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Mehr Krankenhauspersonal

Gesundheitsversorgung vergesellschaften

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di plant für das Jahr 2017 bundesweite Tarifauseinandersetzungen an den Krankenhäusern. Mit der Forderung nach mehr Personal soll an die erfolgreichen Auseinandersetzungen an der Charité-Berlin angeschlossen werden. In verschiedenen Städten gibt es Solidaritätsgruppen, die die Beschäftigten bei ihren Auseinandersetzungen aktiv unterstützen werden und die gesellschaftliche Dimension dieses Konflikts deutlich machen wollen. Durch gewonnene Tarifabschlüsse kann die Situation der Beschäftigten zum Positiven verändert werden. Erfahrungen der Selbstermächtigung können die Kampfbedingungen für kommende Auseinandersetzungen verbessern. Ein verbindlicher Personalschlüssel würde einen nennenswerten Faktor der Betriebskosten aus der Optimierungslogik des Fallpauschalensystems herauslösen. Profitmöglichkeiten könnten deutlich eingeschränkt. Der bisherigen Personalbemessung entlang von Budgets würde eine Personalbemessung am Bedarf entgegengesetzt. Es muss deutlich gemacht werden, dass es sich nicht um rein betriebliche Auseinandersetzungen handelt. Sie können einen Symbolcharakter für die Frage nach einem besseren, gerechteren und würdevolleren Leben darstellen. Die radikale Linke sollte solche Kämpfe um eine soziale Infrastruktur auch als Antwort auf eine erstarkende rechtspopulistische und rechtsextreme Bewegung nutzen.

Als iL beteiligen wir uns bundesweit an lokalen Bündnisses, die die betrieblichen, tariflichen und politischen Auseinandersetzungen um mehr Personal, eine ausreichende und zweckgebundene Finanzierung des Gesundheitswesens und eine Bedarfsplanung, die sich an den Bedürfnissen der Beschäftigten und Patient*innen orientiert einsetzen.

Berlin: Homepage: https://mehr-krankenhauspersonal.de   |  Facebook: https://www.facebook.com/pg/ver.di.charite.buendnis

Hamburg: https://www.facebook.com/VerdiBetriebsgruppeAkStGeorg

Heilbronn: https://www.facebook.com/PflegeInBewegungHN

Freiburg: https://www.facebook.com/EntlastungJetzt

Leipzig:

Bielefeld:

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