Rote Zone: Gernika 1937, der Fliegerhorst Wunstorf und die Verhältnisse im Baskenland heute
Am 26. April 1937 wurde die baskische Stadt Gernika/Guernica während des Spanischen (Bürger-)Krieges durch deutsche Luftwaffeneinheiten fast vollständig vernichtet. Ein Kriegsverbrechen, das weltweit Entsetzen auslöste und besonders
durch ein Gemälde Picassos bekannt wurde. Ein Teil der Täter kam von den Fliegerhorsten Wunstorf und Langenhagen.
Dies wurde seit Anfang der 1980er Jahre durch mehrere Publikationen des Arbeitskreises Regionalgeschichte [1] bekannt. Im Umfeld des Lufttransportgeschwaders der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst Wunstorf wurde zunächst alles bestritten, später relativiert. Schließlich musste man aber doch die zentrale Rolle des Flugplatzes für die Ausbildung der schweren Bombereinheiten der Legion Condor einräumen. Unterdessen knüpften Menschen aus der Region Hannover Kontakte nach Gernika, die bis heute gepflegt werden. Davon soll die Rede sein.
Auch zum 90. Jahrestag der Bombardierung am 26. April 2027 fährt wieder eine Reisegruppe ins spanische Baskenland.
Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.